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25 Comments

  1. PontuZ says:

    10. September 2012

    Der Film war nie kostenlos zusehen. Áuch im Rahmen der berlinale zahlt man sowas wie éintritt.

    Was sind 15 euro für eine dvd die man für immer hat?

    Dieses rumgemäckere darüber, was sich erdreistet wird einen Film als dvd etwas kosten zulassen, ist doch nicht mehr normal.

    ladet euch eure mp3s und filme runter bis ihr an der überflutung daran kotzen müsst. Wahrnehmen tut ihr eh nichts mehr.

    Diese Nichtszahlermentalität in Berlin ist ein Virus.

  2. ah says:

    3. Mai 2012

    In welchem Kino konnte man VATERLANDSVERRÄTER kostenlos sehen?

  3. Lars says:

    3. Mai 2012

    Hallo,

    ich bin verwundert das ein Film der kostenlos in den Kinos kam jetzt so viel als DVD kostet. Hät ihn mir gern geholt, aber so wart ich bis ihn jemand gebraucht für unter 10€ anbietet.

  4. ah says:

    8. März 2012

    @Lars: geplant ist erstmal, dass die VATERLANDSVERRÄTER- DVD incl. bisher unveröffentlichtem Bonusmaterial erscheint am 6.4.2012.

  5. Lars says:

    8. März 2012

    Hallo,

    der Film klingt ja schon mal sehr interessant und ich würde mir ihn gerne anschauen. Leider wird er nicht in Dresden aufgeführt.

    Nach kurzer Suche konnte ich ihn auch nicht online finden, weder als Stream noch DVD. Bin aber der Meinung das sie nur so ein großes Publikum erreichen werden. Warum ist er nicht online gestellt, zB auf youtube? Der Eintritt ist ja so wie so frei. Sicherlich würden auch viele für eine DVD zahlen. Ist irgendwas in der Richtung in Planung? Wenn ja, wann?

    Grüße, Lars

  6. Alexander E., 43 Jahre says:

    29. Februar 2012

    Sehr geehrte Frau Hendel,
    ich bedanke mich recht herzlich für Ihre Antwort und den aufklärenden Hinweis in ihr.

    Da kann man mal sehen, wie wirklich genau man aufpassen muss, um bei der „Sammel- und Überkreuzüberwachungswut“ der Stasi noch den Überblick zu behalten.
    Gut, dass es Wissenschaftler, also Profis, gibt, die versuchen, so umfangreich wie möglich zu „entknoten“ und uns für die Zukunft bestmögliche Anhaltspunke auf den Weg geben, wo mögliche, fatale, Irrwege – ähnlich der Vergangenheit – auszuschließen.

    Abschließend möchte ich noch gern mitteilen, dass es eigentlich nicht meine Art ist, nicht meinen „Klarnamen“ zu meinen Stellungnahmen preiszugeben. Die Initialen und das Alter stimmen jedoch.

    Leider musste mein Vater, der nicht nur zu Zeiten des „Prager Frühlings“ auf friedliche Art und Weise Oppositionsarbeit in der DDR leistete, aber zu dieser Zeit vor allem für die Werte dieses „Prager Frühlings“ auch für ein System in der DDR warb, nach sachlichen, faktenorientierten Meinungsäußerungen in Medien, sich „in Antworten“ darauf von „Ewig-Gestrigen“ aufs Übelste unsachlich beschimpfen lassen. Das keine akzeptable Diskussionsgrundlage in unserer Familie.

    Aus diesen „Lehren“ möchte ich gern auf Ähnliches für mich verzichten.

    Mein Vater saß im Übrigen für die ausnahmslos friedliche Oppositionsarbeit unter psychischer Folter an einem Stück und in drei verschiedenen Zuchthäusern über mehr als 2 Jahre ein.

    Alexander E.

  7. ah says:

    28. Februar 2012

    @ Alexander E.: vielen Dank für Ihre ausgeschlafenen Gedanken. Ich erlaube mir jedoch einen Einwand: Paul Gratzik war nicht der „bis dato unbekannte – Bespitzeler“ der Opernsängerin Renate Biskup. Er bespitzelte sie nicht, sondern er hat ihr verschwiegen, dass er als IM Berichte über andere Menschen schrieb. Die Berichte über Gratzik und die Opernsängerin hat ein anderer IM verfaßt. Es ist halt alles nicht so einfach.
    Und ja, ich verteidige meine Protagonisten „bis aufs Messer“, nehme aber auch ihre Anregungen zur weiteren Auseinandersetzung mit Herrn Gratzik gerne auf.
    Annekatrin Hendel

  8. Alexander E., 43 Jahre says:

    28. Februar 2012

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    gern habe ich gestern die „Einladung“, den Film „Vaterlandsverräter“ im Kino „Babylon“ mit anschließender Podiumsdiskussion in Berlin, angenommen.

    Es hat mich nicht nur auf Grund meiner Familienbiographie sehr neugierig gemacht, wie und warum ein ehemaliger „Inoffizieller Mitarbeiter“ den (vermeintlichen) „Bruch“ mit dem „System“ schaffte.

    Zudem halte/hielt ich es für eine wahrhaftige Geschichtsaufarbeitung für ungemein wertvoll, nicht nur die „Stasiunterlagen“ als solche dokumentiert aufzuarbeiten, sondern (glaubhafte) Zeitzeugen für eine solche zu generieren. Gerade dann, wenn – da leider denkbar selten – sie den sogenannten „Täterbereich“ abdecken. Für die Geschichtsaufklärung und -forschung ist für mich insbesondere nachhaltig von Bedeutung, was einem wahrhaftig dazu einerseits veranlasste, „dem System entsprechend zu dienen“, andererseits „in ihm wieder auszusteigen“.

    Ich kannte Herrn Gratzik zuvor nicht, bin in diesen Film also vollständig „unbefleckt der Person gegenüber“ hineingegangen.

    Was ich rein film- und effekttechnisch erleben durfte, war eine Dokumentation die durchaus berührte, durchaus wahrhaftige Protagonisten erscheinen ließen und auf Grund des/der „kauzigen“ und „ungehobelten“ Selbstdarstellers/Hauptperson“ sogar ein extrem hohen „Schmunzelfaktor“ hinterließ. Man hätte tatsächlich „Partei ergreifen“, Herrn Gratzik wo möglich auf eine gewisse Art „lieb gewinnen“ können.

    Was sich allerdings in der nachfolgenden Podiumsdiskussion bis zu dem Zeitpunkt abspielte, bis ich sie nicht mehr ertrug und aus der Veranstaltung „floh“ lässt sich aus meiner Sicht wie folgt „stichpunkthaltig“ zusammenfassen:

    1.

    Die üblichen unangemessenen schrillen Zwischenrufe von Opferverteidigern (Schade, man kann durch „besonnene Wortmeldung“ und sachdienlichen Argumenten viel seriöser und glaubwürdiger auftreten und somit Ziel führend wo mögliche „Zauberer entzaubern“)

    2.

    Die üblichen unangemessenen „aufgeregten“ (nicht ganz so schrillen) Zwischenrufe von Anwesenden, die am liebsten die „Stasiunterlagenbehörde“ erst gar nicht ins Leben „gelassen“ hätten und noch heute eine Aufarbeitung „verteufeln“.

    Dann der „wahrhaftige“ Charakter des Herrn Gratzik:

    3.

    Er verteidigte praktisch seine Stasitätigkeit damit, dass er sich doch für den Arbeiter- und Bauernstaat einbringen musste. Er machte auch gestern und im „Babylon“ keinen Hehl daraus, dass er im Vergleich den Kapitalismus verteufelt.

    Man kann sich meiner Meinung immer über die „Lebenswürdigkeit“ von Systemen streiten, aber unverhandelbar ist für mich/müsste eigentlich für jeden sein, vor allem die Verabscheuung von Gewalt und Unterdrückung von essentiellen Menschenrechten, die z.B. und in der Regel einer Bespitzelung in der DDR nachfolgten.

    Wenn es einen Beweis für diesen Charakter des Herrn Gratzik bedurfte, lieferte ihn der Film und die Podiumsdiskussion:

    a)

    Herr Gratzik machte keinen Hehl daraus, dass er in seiner Eitelkeit verletzt war, nachdem er unverhofft zwar „Eintritt“ in die Kreise des „Establishment“ der DDR erhielt, dort aber keine Verehrung/vernahm.

    Ist das vielleicht der „wahrhaftige“ Grund seiner Verachtung einer vielleicht sogenannten „Oberschicht“ und der vehementen Verteidigung der „Arbeiter und Bauern“!?

    b)

    In der Dokumentation kam eine ehemalige Liebschaft von Herrn Gratzik, eine Opernsängerin, zu Wort, die sehr emotional kritisch über ihren – bis dato unbekannten – „Bespitzeler“ (Herr Gratzik selbst) urteilte. In der Podiumsdiskussion nach seinen Gefühlen gegenüber dieser „Wiederbegegnung/Konfrontation“ gefragt, hatte er nur ein im wahrsten Sinne des Wortes herabwürdigendes „Ist mir doch egal“ übrig. Er verteidigte seine Position zudem damit, dass es ihr (seiner Liebschaft) in der DDR und in ihrer Position als Opernsängerin doch toll ging.

    4.

    Was mich dann aus der Podiumsdiskussion flüchten ließ war die Art von Fragestellung des Herrn Gratzik, was denn an der Bespitzelung in der DDR im Vergleich zur heutigen „Datenoffenbarung“ (z.B. Handy/Internet), bei der jede/r zu jeder Zeit observiert werden kann, so schlimm sei!?

    Frau Hendel, die Regisseurin des Films, die Herrn Gratzik in der „jahrelangen Begleitung zum Film“ scheinbar „so lieb“ gewonnen hat, dass sie ihn in der anschließenden Podiumsdiskussion (von mir) gefühlt bis „aufs Messer bzw. so ziemlich kritiklos emotional verteidigte“, sollte trotz meiner Hochachtung für die filmfachtechnische Leistung spätestens hier vielleicht einmal einen möglicher Weise „ergreisten“ Freund, Herrn Gratzik, erklären, dass es einen Unterschied zwischen „frei“ herausgegebenen Daten in einer Demokratie mit freien Wahlen und freier Gerichtsbarkeit für Gesetzesbrüche gibt und der unfreiwilligen Bespitzelung in der DDR (ich eröffne jetzt keine Diskussion über „Recht- und Unrechtsstaat!)

    Meine „Flucht“ nach Hause hatte wo möglich drei Vorteile:

    1.
    Die „frische Berliner Luft“ hat meinen Blutdruck aus dem „hitzigen Babylon“ gesenkt

    2.
    Ich musste mir keine weiteren Unsachlichkeiten mehr anhören

    3.
    Ich bin früher ins Bett gekommen als so manch anderer, der bis zum Ende blieb

  9. Christoph von Sauberzweig says:

    1. November 2011

    Liebe Frau Hendel, was für einen Film habe ich denn da am vergangenen Sonntag im Thalia in Babelsberg gesehen? Das könnte ich auch sein. Das könnten wir alle sein. Paul Gratzik, eine faszinierende, emotionale, ambivalente, ehrliche, verführbare, liebenswerte Persönlichkeit. Die aus ideologischer Überzeugung gefasste falsche)Entscheidung, Bekannte und Freunde zu bespitzeln und an den MfS zu verraten, kann ich nachvollziehen. Wir entscheiden uns in unserem Leben häufig falsch, in banalen wie in lebenswichtigen Angelegenheiten. Gratzik handelt nicht anders als du und ich. Interessant an seinem Lebensentwurf ist aber, dass er zu seiner falschen Entscheidung steht – und sie korrigiert hat. Das wiederum machen Wenige von uns.

    Bei allem Verständnis für alle jene, denen die DDR-Nomenklatura und ihre Schergen unentschuldbares Unrecht angetan haben, kann ich doch die negativen Einschätzungen und Beschreibungen nicht teilen, die sich hier im Forum lesen lassen oder die ich im Thalia am Sonntag gehört habe. Gratizik hat, seine Kindheitsmuster werden daran nicht ganz unbeteiligt sein, an die Ideologie des Kommunismus als reine Lehre geglaubt, an den Ausgleich zwischen Reich und Arm, an die menschliche Gleichheit als Primat menschlichen Lebens. Dass er durch Staats-Demagogen nach dem verheerenden Krieg, angezett5elt von uns Deutschen, verführt und an der Nase herumgeführt worden ist, kann ich nachvollziehen. Gratzik hat, wie viele Altkommunisten nach dem Krieg an gesellschaftliche Veränderungen geglaubt, die nach der Nazi-Zeit auch dringend notwendig waren. Gratzik hat sich geirrt, hat sich falsch entschieden – und hat dies eingesehen und geändert, als das Ende der DDR noch nicht absehbar war.

    Er ist deshalb exemplarisch für viele Menschen aus der DDR: Täter und Opfer zugleich. Dass er, wie im Fall der Opernsängerin, auch eine gewisse Feigheit an den Tag legt, ist für die Frau enttäuschend, für das Gros der Menschheit aber all zu bekannte Normalität. Wir spiegeln uns in Gratzik, er ist uns vertraut, und das ängstig natürlich einige von uns, – nur manchmal ist er etwas ehlicher und damit etwas mutiger als wir, selbst wenn er an eine Filmveröffentlichung nicht geglaubt hat. Der Film erzält und resümiert DDR-Geschichte, subjektiv dargestellt an einem Menschen, in dem sich das Grosse und Ganze dieses zu Recht untergegangenen Staates andeutet. Ein richtiger und ein wichtiger, sehr sensibler und hadwerklich gut gemachter Film von Frau Hendel, der bei der Aufarbeitung des eigenen Schicksals in der DDR behilflich sein kann. Ich warte auf weitere Filme dieser Art und Weise, die sich mit den Facetten unserer Geschichte exemplarisch auseinandersetzen. Dankeschön! Und auf die DVD freue ich mich – und bestelle sie hiermit vor.

  10. ah says:

    1. November 2011

    @hok:: der junge Mann am Flügel ist Louis Rastig. Er hat die gesamte Filmmusik komponiert und eingespielt, unter anderem, auch hier, in der Berliner Volksbühne im Sternfoyer.

  11. hok says:

    31. Oktober 2011

    Sehr beeindruckender Film, der mich noch eine Weile beschäftigen wird! Diese Zerrissenheit ist gut vermittelt, Urteile fallen schwer, nicht aber zu einer Geschichte reichen Zugang zu bekommen haben der Hinterfragen anregt… Danke für diesen Film!

    Eine Frage nebenbei. Im Film ist eine Szene, in der Paul G. in einem Saal sitzt und am Flügel ein junger Mann spielt: was war das für eine Musik? Würde mich sehr freuen, wenn mir das jemand mitteilen könnte!

    hok

  12. ah says:

    23. Oktober 2011

    @Christian Alexander Tietgen: der Satz ist von Paul Gratzik himself, und er haut ziemlich hin.

  13. Christian Alexander Tietgen says:

    23. Oktober 2011

    „Seit Mitte der 1980- er Jahre lebt und dichtet Paul Gratzik zwischen Templin und Prenzlau glücklich in der Uckermark und erwartet knieenden Herzens sein seeliges Ende.“ Der Satz klingt ziemlich bescheuert.

  14. bollwahn says:

    22. Oktober 2011

    respekt für diesen tollen film! glückwunsch, wie sie es geschafft haben, diesen halb verbitterten-ganz-einsamen menschen zum reden zu bringen. sehr guter schnitt auch. ich werde ihn mir ein zweites mal anschauen. mal sehn, ob ich dann eine antwort auf die frage bekomme, warum er eigentlich als IM gearbeitet hat.

  15. Johannes Göbel says:

    21. Oktober 2011

    @Jürgen Pohl

    Danke für Ihre Antwort! Ich würde mich freuen und werde regelmäßig nach dem Kinoprogramm schauen! Viele Grüße aus dem Norden!

  16. ah says:

    19. Oktober 2011

    VATERLANDSVERRÄTER coming soon in Hamburg!

  17. Jürgen Pohl says:

    19. Oktober 2011

    Herr Göbel,
    ich als Verleiher hätte den Film auch gern in HH gezeigt.
    Ich bin dran und versuche noch bis Weihnachten Termine an der Elbe zu bekommen.

    Besten Gruss
    der Verleiher

  18. Johannes Göbel says:

    18. Oktober 2011

    Ich hätte mir den Film gern angesehen! Schade, dass es in Hamburg keine Kinovorführung gibt!

  19. ah says:

    6. September 2011

    Frau Hendel,

    zu Ihrem Film über Paul Gratzik gratuliere ich Ihnen, was die Machart betrifft. Der Inhalt hat mich sehr beschäftigt, da ich altersmäßig zur Generation des Herrn Gratzik gehöre und die DDR in voller Länge erlebt habe. Die Reaktion des sehr viel jüngeren Publikums erweckt in mir den Eindruck, dass das Verhalten Paul Gratzik’s während seiner aktiven Stasitätigkeit als Bagatelldelikt bei ihnen aufkam. Das erscheint mir sehr bedenklich, denn so war es nicht, und das sollte man denen, die diese Zeit nicht erlebt haben, immer wieder klar machen.

    Bei der Tolerierung menschlicher Schwächen, die jeder von uns hat, gibt es Grenzen. Der Rest Gewissen, der in Herrn Gratzik (im Gegensatz zu seinen Führungsoffizier) steckt und sein skuriles Verhalten bedingt, lässt ihn offenbar nicht zur Ruhe kommen und das spricht für ihn. […]

    Dass er dieser filmischen Darstellung seines verpfuschten Lebens zugestimmt hat, zeigt nur, dass er immer noch versucht, seine Großmannssucht zu befriedigen. […]

    Für mich ist er die Made, die aus dem Dreck in den Speck kroch und Angst hat, wieder im Dreck zu landen.
    Ich schreibe Ihnen deshalb anonym, weil ich keine Reaktion auf mein Schreiben haben möchte, nicht aus Feigheit.
    Eine Zuschauerin

  20. falk schettler says:

    7. März 2011

    grandios. das thema und der protagonist. bin sehr gespannt auf die geschichte.
    dieser film läutet möglicherweise die wende ein. die wende hin zur differenzierten auseinandersetzung mit der deutschen geschichte zwischen 49 und 89.
    ich freue mich auf den film.

  21. Stefan B says:

    16. Februar 2011

    Mich hat der Film sehr widersprüchlich berührt – Zugang habe erst erhalten in dem Moment, als gesagt wurde, dass es um die Person Paul geht – zu sehen, was sich hinter dem Vorhang der Stasi – Verschwiegenheit bei einem bewusst beteiligten Menschen passiert (oder auch nicht) und wie es dargestellt wurde war ambivalent beeindruckend …und das auch heute noch platte Denken und Reden eines ehem. Stasi-Offiziers (Wenzel) sehr gruselig. Die Art und Weise wie die Macher an den Film herangegangen sind, fand ich toll.

  22. ah says:

    16. Februar 2011

    stimmt! woher wissen sie, wie das so in der suhle ist, herr tobel?

  23. ah says:

    16. Februar 2011

    wow jonas

  24. Jonas says:

    15. Februar 2011

    Gross die Besorgnis um die Möglichkeit von Literatur in der DDR.
    Klein der Geist und die Sprache ihres Apparates.
    Gross die Ambivalenz des Leben so manches ihrer Kinder.
    Klein der Mut der Schwachen.
    Gross das Gespür für die Momente.
    Klein der Grad der Belehrung.
    Gross die Art diese Films!

  25. Bernd Tobel says:

    15. Februar 2011

    Ja, das war ja mal eine bizarre Kost, Gratzik, diese männliche, kommunistische Zicke, gewiß keiner der taktierenden oder überhaupt Kunstgrößen der DDR, aber wohl ein großer, lauter, ungeschliffener, intuitionsgeleiteter Bengel! Nicht zu verwechseln mit – ungeschliffener Diamant – d.h. wo Hoffnung auf ‚Lichtbrechung‘ besteht, oder auf ’späte Einsicht‘! Verpfuschtes Leben? Jedenfalls will man ihn nicht im eigenen Haus haben,aber auf Abstand vom Hochstand ein interessantes Niederwild in der eigenen Suhle! Mitleid? Vielleicht hinsichtlich der ‚Leichenvergangenheit‘ (Dresden) die, wie beim Müller, ja diese ganze Generation so oder so prägte!
    Der Regisseurin kann man das sanfte, gedämpfte Stimmungslicht vermutlich nicht mal vorwerfen! In der Suhle ist es eben bei aller Gefahr zuweilen auch warm und anheimelnd – Bernd Tobel

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